Was macht ein QA-Tester?
Ein QA-Tester sorgt dafür, dass eine Software tut, was sie soll, und nicht tut, was sie nicht soll. Er arbeitet mit Entwicklung und Fachbereich zusammen und ist oft schon dabei, wenn Anforderungen geschrieben werden.
- Testfälle planen: aus den Anforderungen ableiten, was geprüft werden muss und woran man erkennt, dass es stimmt
- Tests durchführen: von Hand oder mit automatischen Tests
- Fehler dokumentieren: so beschreiben, dass Entwickler sie nachstellen können
- Tests automatisieren: wiederkehrende Prüfungen als Code schreiben, damit sie bei jeder Änderung laufen
- Freigaben begleiten: vor einem Release prüfen, ob alles Wichtige getestet ist
Was bedeutet QA-Testing?
QA-Testing heißt, Software planvoll zu prüfen, bevor sie in Betrieb geht oder aktualisiert wird. Streng genommen ist QA mehr als Testen: Qualitätssicherung umfasst auch die Abläufe, die Fehler gar nicht erst entstehen lassen, etwa Code-Reviews, klare Anforderungen und feste Regeln für Freigaben. Testen ist der Teil, der prüft, ob das Ergebnis stimmt.
Testarten
- Funktionstests: Tut jede Funktion, was in der Anforderung steht?
- Regressionstests: Funktioniert nach einer Änderung noch alles, was vorher funktioniert hat?
- Integrationstests: Arbeiten die Teile eines Systems und angebundene Systeme richtig zusammen?
- Lasttests: Hält die Anwendung stand, wenn viele Nutzer gleichzeitig kommen?
- Usability-Tests: Finden sich echte Nutzer zurecht?
- Abnahmetests: Bestätigt der Fachbereich, dass die Software seine Anforderungen erfüllt?
Manuell oder automatisiert?
Automatisierte Tests laufen bei jeder Änderung von selbst und finden Rückschritte schnell. Sie lohnen sich für alles, was oft geprüft werden muss, etwa Anmeldung, Bestellung oder Berechnungen. Manuelle Tests bleiben wichtig, wo ein Mensch urteilen muss: bei neuen Funktionen, bei der Bedienbarkeit und bei Fällen, an die beim Schreiben der Tests niemand gedacht hat. Verbreitete Werkzeuge sind Playwright und Cypress für Oberflächen, Jest und Vitest für einzelne Bausteine und Postman für Schnittstellen.
QA für KI-Anwendungen
KI-Anwendungen brauchen eine eigene Art von Test. Ein Sprachmodell antwortet auf dieselbe Frage nicht immer gleich, und eine Antwort kann flüssig klingen und trotzdem falsch sein. Deshalb prüft man hier nicht einzelne Ausgaben gegen einen festen Wert, sondern misst die Qualität an einem festen Satz von Fragen oder Beispielen: Wie oft stimmt die Antwort, wie oft erfindet das Modell etwas, wie oft hält es sich an die Regeln? Solche Messungen heißen Evals. Ein Teil davon lässt sich von einem zweiten Modell bewerten (LLM as a Judge).
Wie wir KI-Anwendungen messen und testen, zeigt die Seite KI-Agenten testen.