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B2B-Marktplätze und Plattformen entwickeln

Wir bauen Plattformen, auf denen mehrere Anbieter an Geschäftskunden verkaufen: mit eigenem Bereich für jeden Händler, Provisionen, Zahlungen, die an die richtigen Stellen fließen, und Anbindung an die Warenwirtschaft. Gemeinsam klären wir zuerst Ihr Geschäftsmodell, dann die Technik.

Modelle
Marktplatz, Shop-in-Shop, Vermittlungsplattform
Im Einsatz
Baustoff-Marktplatz, Hotelbuchung, Fachkräfte-Vermittlung
Angebunden
Zahlung, Logistik, CRM
Einstieg
kostenloses Erstgespräch

Stand: September 2026

Ein B2B-Marktplatz ist kein Online-Shop mit vielen Produkten. Auf ihm verkaufen mehrere unabhängige Anbieter an Geschäftskunden, jeder mit eigenem Sortiment und eigenen Preisen. Die Plattform vermittelt, regelt den Geldfluss und verdient meist über eine Provision.

Daraus folgen Fragen, die ein Shop nicht hat: Wer darf verkaufen, und wer prüft neue Händler? Wie wird eine Zahlung zwischen Händler und Plattform aufgeteilt? Wie kommen die Produktdaten von zwanzig Warenwirtschaften auf eine Seite? Und wie bestellt ein Einkäufer, der Freigaben und Budgets einhalten muss?

Wenn Sie eine B2B-Plattform entwickeln lassen, klären wir diese Fragen gemeinsam, bevor wir bauen. Dann beginnen wir mit wenigen Händlern und den Funktionen, ohne die kein Geschäft zustande kommt.

Welches Plattform-Modell passt zu Ihrem Geschäft?

Die Technik folgt dem Geschäftsmodell. Drei Formen begegnen uns am häufigsten:

  • B2B-Shop mit einem Anbieter

    Sie verkaufen selbst, an Geschäftskunden mit Kundenkonten, eigenen Preisen und Freigaben im Einkauf. Das ist kein Marktplatz, oft aber der richtige erste Schritt.

  • Marktplatz mit mehreren Anbietern

    Viele Händler verkaufen über Ihre Plattform. Sie stellen Suche, Bestellung und Zahlung bereit und behalten eine Provision.

  • Shop-in-Shop

    Jeder Hersteller oder Händler führt einen eigenen Shopbereich innerhalb des Marktplatzes, Kunden suchen und bestellen trotzdem im ganzen Sortiment an einer Stelle.

Neben Waren lassen sich auch Leistungen vermitteln: Hotelzimmer, Fachkräfte, Wartungstermine. Dann steht statt Warenkorb und Versand die Buchung im Mittelpunkt.

Ein Beispiel: Für einen Baukonzern haben wir einen Shop-in-Shop-Marktplatz für Baustoffe und Bauelemente gebaut. Kunden suchen und filtern im gesamten Sortiment, bestellen in Mengen je Bauprojekt und behalten Budget und Planung im Blick. Die Suche über das ganze Sortiment läuft dort über Elasticsearch.

Was erledigen Händler auf der Plattform selbst?

Ein Marktplatz trägt sich nur, wenn Händler ohne Ihr Zutun einsteigen und ihren Bereich pflegen können. Dafür bauen wir das Verkäufermanagement:

  • Registrierung und Freigabe

    Neue Händler registrieren sich, laden ihre Unterlagen hoch, Ihr Team prüft und schaltet frei.

  • Eigener Händlerbereich

    Jeder Händler pflegt Produkte, Preise und Bestände, sieht seine Bestellungen und Abrechnungen und legt Zugänge für seine Mitarbeiter an. Die Daten anderer Händler sieht er nicht.

  • Produktfreigabe

    Auf Wunsch prüft Ihr Team neue Produkte oder Preisänderungen, bevor sie sichtbar werden.

  • Auswertungen und Bewertungen

    Händler sehen ihre Verkäufe, Sie sehen alle Händler im Vergleich. Käufer können Lieferung und Qualität bewerten.

Für Sie als Betreiber gibt es einen eigenen Verwaltungsbereich mit allen Händlern, Bestellungen und Provisionen.

Wer bekommt wann welches Geld?

Der Käufer zahlt einmal. Die Plattform teilt die Zahlung auf: Der Händler bekommt seinen Anteil, die Plattform behält ihre Provision. Das nennt man geteilte Zahlung oder Split Payment. Auf Wunsch wird der Händleranteil erst ausgezahlt, wenn die Lieferung bestätigt ist.

  • Provisionen

    Prozentual, je Kategorie, nach Umsatz gestaffelt oder als fester Betrag. Die Plattform rechnet automatisch und weist die Provision in der Händlerabrechnung aus.

  • Zahlungsarten für Geschäftskunden

    Neben der Sofortzahlung meist Kauf auf Rechnung, dazu Freigaben im Einkauf, bevor eine Bestellung rausgeht.

  • Abrechnung und Buchhaltung

    Gutschriften an Händler und Provisionsrechnungen entstehen automatisch und gehen als Export an Ihre Buchhaltung.

Für geteilte Zahlungen arbeitet die Plattform mit einem Zahlungsanbieter, der Marktplatz-Zahlungen abwickelt. Welcher passt und welche Pflichten dabei auf Sie zukommen, etwa die Prüfung neuer Händler, klären wir früh im Projekt, gemeinsam mit dem Zahlungsanbieter und Ihrer Rechtsberatung.

Wie kommen Produkte, Bestände und Bestellungen aus der Warenwirtschaft?

Auf zwei Wegen, je nach Seite. Händler liefern Produkte, Preise und Bestände aus ihrer Warenwirtschaft, und Bestellungen gehen dorthin zurück. Sie als Betreiber bekommen Bestellungen, Rechnungen und Provisionen in Ihr eigenes ERP.

  • Schnittstelle

    Größere Händler binden ihre Warenwirtschaft über eine API an, Bestände und Bestellungen laufen automatisch.

  • Datei-Import

    Kleinere Händler laden Produktlisten als Datei hoch, etwa als CSV, die Plattform prüft und übernimmt sie.

  • Pflege im Händlerbereich

    Wer wenige Produkte hat, pflegt sie direkt auf der Plattform.

Welche Wege Sie anbieten, hängt davon ab, welche Händler Sie gewinnen wollen. Oft starten wir mit Datei-Import und Pflege im Händlerbereich und bauen die Schnittstelle, sobald die ersten großen Händler sie brauchen.

Wie läuft ein Marktplatz-Projekt ab?

  1. Erstgespräch

    Sie schildern Ihr Modell: wer verkauft, wer kauft, womit die Plattform Geld verdient. Kostenlos, 30 Minuten per Video.

  2. Geschäftsmodell und Geldfluss klären

    Gemeinsam halten wir fest, welche Rollen es gibt, wie Provisionen und Auszahlungen laufen und welche Systeme angebunden werden.

  3. Stand zum Anklicken

    Ein Prototyp zeigt Käufer-, Händler- und Betreiberbereich. Einige künftige Nutzer probieren ihn aus, bevor wir bauen.

  4. Ihre Entscheidung

    Mit Prototyp und Aufwandsschätzung entscheiden Sie, womit wir anfangen. Danach bauen wir eine erste Version und öffnen sie zuerst für wenige Händler.

Was haben Sie am Ende in der Hand?

  • Eine laufende Plattform

    Mit Bereichen für Käufer, Händler und Ihr Team, angebunden an Zahlung und Warenwirtschaft.

  • Beschriebene Abrechnungslogik

    Wie Provisionen berechnet, Zahlungen aufgeteilt und Händler ausgezahlt werden, schriftlich und nachvollziehbar.

  • Dokumentation und Übergabe

    Aufbau, Schnittstellen und Betrieb beschrieben, dazu eine Einweisung für die Leute, die Händler freischalten und die Plattform verwalten.

Warum mit uns?

  • Plattformen mit mehreren Seiten gebaut

    Baustoffe, Hotelzimmer, Fachkräfte: Wir haben Plattformen gebaut, auf denen Anbieter und Kunden je ihren eigenen Bereich haben und Geld über die Plattform fließt.

  • Mit künftigen Nutzern entworfen

    Beim Baustoff-Marktplatz waren potenzielle Nutzer aus der Baubranche vom Start an dabei, die Bedienung entstand in Runden aus Prototyp und Test.

  • Seit 2015

    Seit 2015 bauen wir Software, Plattformen und Apps, bisher über 100 Digital-Projekte. Die Hotel-Buchungsplattform begleiten wir seit 2017.

Wo handeln Anbieter und Kunden schon auf Plattformen von uns?

  • Bauwesen, 2020 - 2023Kunde vertraulich

    Shop-in-Shop-Marktplatz für Baustoffe

    Für einen Baukonzern haben wir einen Shop-in-Shop-Marktplatz für Baustoffe und Bauelemente gebaut. Hersteller und Händler führen dort eigene Shops, Kunden finden das ganze Sortiment an einer Stelle und bestellen in Mengen je Bauprojekt. Zahlung und Logistik sind angebunden.

  • Hotellerie, 2017 - heuteKunde vertraulich

    Hotel-Buchungsplattform mit geringeren Provisionen

    Eine Buchungsplattform, auf der Hoteliers weniger Provision zahlen als bei den etablierten Anbietern. Hoteliers verwalten Hotels und Zimmer, steuern Preise und Verfügbarkeit, Zahlungsabwicklung und CRM-Funktionen sind angeschlossen. Mit zwei Gründern haben wir das Konzept entwickelt und Teile von Design und Umsetzung übernommen.

  • Personalvermittlung, 2024 - heute

    Talentlake: KI-Recruiting-Plattform für Fachkräfte

    Auf der Plattform treffen Fachkräfte, Unternehmen und Reseller aufeinander, jede Gruppe mit einer eigenen Oberfläche. Über die integrierte Zahlungslösung werden Profile freigeschaltet und Zahlungen abgewickelt, Reseller verdienen über eine Provision mit.

Wie fangen wir an?

Mit einem kostenlosen Erstgespräch. Sie beschreiben, wer auf Ihrer Plattform verkaufen und kaufen soll, und wir sagen Ihnen, wie wir es lösen würden. Reicht ein Shop mit Kundenkonten oder ein Standardsystem mit Marktplatz-Erweiterung, sagen wir Ihnen auch das.

Ist das Geschäftsmodell noch nicht fertig, prüfen wir es zuerst gemeinsam: In drei Tagen entstehen Personas, erste Screens und ein testbarer Prototyp. Festpreis 10.000 € zzgl. USt., Stand: September 2026. Product Development Bootcamp

Häufige Fragen

Was kostet es, eine B2B-Plattform zu entwickeln?

Das hängt vor allem davon ab, wie viele Händler- und Käufertypen es gibt, wie Zahlungen und Provisionen laufen und welche Systeme angebunden werden. Eine seriöse Zahl nennen wir erst, wenn wir Ihr Geschäftsmodell kennen. Deshalb beginnt jedes Vorhaben mit dem kostenlosen Erstgespräch, danach bekommen Sie eine Aufwandsschätzung. Oft starten wir mit einer ersten Version für wenige Händler und bauen dann weiter.

Standard-Shop oder eigener Marktplatz?

Verkaufen Sie selbst an Geschäftskunden, reicht meist ein Shop mit Kundenkonten, eigenen Preisen und Freigaben, und ein Standardsystem ist oft der günstigere Weg. Das sagen wir Ihnen auch. Ein eigener Marktplatz lohnt sich, wenn mehrere unabhängige Anbieter verkaufen sollen, wenn Zahlungen zwischen Käufer, Händler und Plattform aufgeteilt werden oder wenn Ihr Ablauf, etwa Bestellung je Bauprojekt, in kein Standardsystem passt.

Wie läuft die Bezahlung zwischen Käufer, Händler und Plattform?

Der Käufer zahlt einmal an die Plattform. Ein Zahlungsanbieter, der Marktplatz-Zahlungen abwickelt, teilt den Betrag auf: Der Händler bekommt seinen Anteil, die Plattform behält ihre Provision. Auf Wunsch wird der Händleranteil erst nach bestätigter Lieferung ausgezahlt. Gutschriften und Provisionsrechnungen entstehen automatisch. Welche Pflichten dabei auf Sie als Betreiber zukommen, klären wir früh mit dem Zahlungsanbieter und Ihrer Rechtsberatung.

Wie binden Händler ihre Warenwirtschaft an?

Größere Händler über eine Schnittstelle, dann laufen Produkte, Preise, Bestände und Bestellungen automatisch zwischen ihrer Warenwirtschaft und der Plattform. Kleinere Händler laden Produktlisten als Datei hoch oder pflegen sie direkt im Händlerbereich. Oft starten wir mit Datei-Import und bauen die Schnittstelle, sobald die ersten großen Händler sie brauchen.

Wer soll auf Ihrer Plattform verkaufen?

30 Minuten mit Daniel Neumann, kostenlos, per Video. Wir sprechen über Ihr Vorhaben und geben Ihnen Feedback, wie wir es lösen würden.

Nächste freie Termine mit Daniel

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