EU AI Act · Kostenloser Selbstcheck

Betrifft Sie der EU AI Act - und wie dringend?

Eine schnelle, ehrliche Ersteinordnung in 10 Fragen. Beantworten Sie jede Frage mit Ja oder Nein - Sie sehen Ihr Ergebnis sofort, ohne Anmeldung und ohne E-Mail-Adresse.

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Orientierung, keine Rechtsberatung - dieser Selbstcheck ersetzt keine rechtliche oder fachkundige Prüfung im Einzelfall.

Worum es geht

Warum das Thema gerade jetzt auf den Tisch gehört

KI steckt heute in Werkzeugen, die niemand als "KI-System" eingekauft hat: in der Bewerbersoftware, im Kundenservice, in der Betrugserkennung, in Auswertungen. Wer KI nur dort vermutet, wo "KI" draufsteht, unterschätzt die eigene Betroffenheit regelmäßig - und wer alles für hochriskant hält, bindet Ressourcen an der falschen Stelle. Der Selbstcheck schafft eine erste Ordnung: Wo im Haus läuft welche KI, und was tut sie?

Der Selbstcheck

10 Fragen zu Ihrer Betroffenheit

Bezogen auf KI, die Ihr Unternehmen einsetzt, anbietet oder entwickelt.

0 von 10 beantwortet

  1. 1Setzen Sie KI ein, die Menschen bewertet, einordnet oder auswählt (z.B. Bewerber, Kunden, Antragsteller)?
  2. 2Treffen oder unterstützen KI-Modelle bei Ihnen Entscheidungen mit spürbaren Folgen für Einzelne (Zusage, Ablehnung, Preis, Zugang)?
  3. 3Nutzen Sie generative KI in einer Weise, die für Kunden oder die Öffentlichkeit sichtbar ist (Texte, Bilder, Chat, Sprache)?
  4. 4Verarbeitet Ihre KI personenbezogene oder besonders schützenswerte Daten?
  5. 5Kommt KI in einem sensiblen Bereich zum Einsatz (z.B. Personal, Finanzen, Gesundheit, Sicherheit, kritische Prozesse)?
  6. 6Ist an zentraler Stelle dokumentiert, welche KI-Systeme bei Ihnen wo und wofür laufen?
  7. 7Gibt es für kritische KI-Ausgaben eine wirksame menschliche Aufsicht, die eingreifen kann?
  8. 8Können Sie gegenüber Betroffenen erklären, wie eine KI-gestützte Entscheidung zustande kommt?
  9. 9Setzen Sie KI-Werkzeuge oder -Modelle von Dritten ein, deren Funktionsweise Sie nur teilweise überblicken?
  10. 10Wissen Ihre betroffenen Mitarbeitenden und Kunden, dass an dieser Stelle KI im Spiel ist?
Ihre Ersteinordnung

Ihr Ergebnis

Beantworten Sie alle 10 Fragen, um Ihre Ersteinordnung zu sehen. Noch 10 offen.

So lesen sich die Ergebnis-Bereiche:

0 - 2 Signale

Eher wenig betroffen

Vieles spricht dafür, dass Ihr KI-Einsatz derzeit unkritisch ist. Sinnvoll bleibt eine einfache Bestandsaufnahme, damit das so bleibt.

3 - 5 Signale

Genauer prüfen

Es gibt Berührungspunkte, die eine bewusste Einordnung verdienen. Klären Sie je Anwendung Zweck, Datenlage und Aufsicht - Struktur schafft hier Sicherheit.

6+ Signale

Dringender Handlungsbedarf

Mehrere Merkmale deuten auf erhöhte Anforderungen und Lücken zugleich. Eine strukturierte Prüfung mit fachlicher Begleitung ist ratsam.

Die Summe ist kein Urteil, sondern ein Kompass. Sie sagt nichts Endgültiges über eine Risikoklasse aus - dafür sind Kontext und Details entscheidend. Sie zeigt aber verlässlich, ob Sie das Thema als Randnotiz behandeln dürfen oder ob es auf die Agenda gehört.

Nächster Schritt

Unabhängig vom Ergebnis: drei Schritte, die fast immer helfen

01

Inventarisieren

Listen Sie auf, welche KI-Systeme im Haus laufen - auch die versteckten in Standard-Software. Man kann nur einordnen, was man kennt.

02

Einordnen

Ordnen Sie je Anwendung Zweck, Datenlage und Eingriffstiefe zu. So wird sichtbar, wo tatsächlich Pflichten oder Risiken entstehen könnten.

03

Absichern

Legen Sie für kritische Anwendungen Aufsicht, Dokumentation und Transparenz fest - und prüfen Sie im Zweifel fachlich, ob es reicht.

FAQ

Häufige Fragen

Ist dieser Selbstcheck eine Rechtsberatung?

Nein. Er dient ausschließlich der Orientierung und ersetzt keine rechtliche oder fachkundige Prüfung im Einzelfall. Die tatsächliche Einordnung hängt von Ihrer konkreten Anwendung, Ihrer Rolle und dem Einsatzkontext ab.

Wie wird das Ergebnis berechnet?

Gezählt werden die Risiko-Signale: ein Ja bei den Fragen zu Bewertung, Entscheidungen, sichtbarer generativer KI, personenbezogenen Daten, sensiblen Bereichen und undurchsichtigen Dritt-Werkzeugen - sowie jedes Nein bei den Fragen zu Dokumentation, menschlicher Aufsicht, Erklärbarkeit und Transparenz. Je höher die Summe, desto genauer sollten Sie hinschauen.

Muss ich meine E-Mail-Adresse angeben?

Nein. Der Selbstcheck läuft vollständig in Ihrem Browser, das Ergebnis erscheint sofort und ohne Anmeldung. Es werden keine Antworten übertragen oder gespeichert.

Was sagt das Ergebnis über meine Risikoklasse aus?

Die Summe ist ein Kompass, kein Urteil. Sie sagt nichts Endgültiges über eine Risikoklasse nach dem AI Act aus - dafür sind Kontext und Details entscheidend. Sie zeigt aber, ob das Thema Randnotiz oder Agenda ist.

Was ist der sinnvolle nächste Schritt?

Fast immer: die eigenen KI-Anwendungen inventarisieren, je Anwendung Zweck und Datenlage einordnen und für kritische Fälle Aufsicht und Transparenz festlegen. Bei erhöhter Betroffenheit hilft eine strukturierte Standortbestimmung - etwa unser AI-Act-Readiness-Audit.

Ihre KI-Landschaft sortieren - gemeinsam.

In einem kurzen Gespräch gehen wir Ihre Selbsteinschätzung durch und schauen auf die KI, die bei Ihnen tatsächlich läuft. Ziel: ein konkreter, machbarer erster Schritt statt eines Bergs an Bürokratie.

Dieser Selbstcheck dient der Orientierung und ist keine Rechtsberatung - er ersetzt keine individuelle rechtliche oder fachkundige Prüfung.