Daten sichtbar machen: Dashboards und Prozessmonitoring
Wir führen die Daten aus Ihrem ERP, CRM, Ihren Tabellen und Maschinen an einer Stelle zusammen und bauen daraus Dashboards, in denen jede Rolle ihre Kennzahlen sieht. Gemeinsam fangen wir mit der Frage an, die Sie heute am meisten Zeit kostet.
- Daten aus
- ERP, CRM, Tabellen, Maschinen und Fahrzeugen
- Im Einsatz
- Fahrzeugdaten, Baumaschinen-Vermietung, Vertrieb
- Echtzeit
- per MQTT und Kafka, in einem Projekt für einen Autohersteller
- Einstieg
- kostenloses Erstgespräch
Stand: September 2026
In vielen Firmen entsteht der Monatsbericht noch so: Jemand exportiert Tabellen aus ERP, CRM und Buchhaltung, kopiert sie zusammen und rechnet nach. Bis die Zahlen auf dem Tisch liegen, sind sie ein paar Tage alt, und jede Abteilung hat eine etwas andere Version.
Business Intelligence, also das Sammeln und Auswerten der Daten aus Ihren Systemen, dreht das um. Die Daten fließen automatisch an eine Stelle, jede Kennzahl ist einmal festgelegt, und Dashboards zeigen jeder Rolle, was sie für ihre Arbeit braucht. Prozessmonitoring geht einen Schritt weiter und meldet, wenn ein laufender Ablauf aus dem Takt gerät.
Gemeinsam klären wir, welche Entscheidungen die Zahlen tragen sollen, bauen zuerst die Datenstrecke für die wichtigste Frage und erweitern dann Schritt für Schritt.
Welche Zahlen soll wer auf einen Blick sehen?
Ein Dashboard ist so gut wie die Frage, die es beantwortet. Deshalb legen wir zuerst mit Ihnen fest, wer welche Entscheidung trifft und welche Kennzahl er dafür braucht. Danach bauen wir die Ansicht. Drei Formen kommen häufig vor:
Übersicht für die Geschäftsführung
Wenige Kennzahlen aus allen Bereichen, jeden Morgen aktuell, mit dem Weg zurück zu den Einzelwerten.
Arbeitsansicht je Rolle
Der Vertrieb sieht seine Kunden, der Einkauf seine Lieferanten, die Produktion ihre Aufträge. Jeder sieht nur, was seine Rolle erlaubt.
Anpassbare Dashboards in Ihrer Plattform
Nutzer stellen sich ihre Ansicht selbst zusammen: Kacheln verschieben, Filter setzen, mehrere Ansichten speichern. Das bauen wir als Teil Ihrer Anwendung, auch für Ihre Kunden mit deren eigenem Logo.
Reichen Balken und Linien nicht, bauen wir eigene Datenvisualisierung: Beziehungen als Netz, Standorte auf einer Karte, Zeitreihen, in die man hineinzoomen kann.
Ein Beispiel: Für einen Distributor elektronischer Bauteile sieht jeder im Vertrieb in seinem Dashboard die Bauteiländerungen und Lieferzeiten, die seine Kunden betreffen. Die Daten kommen aus CRM und ERP, Benachrichtigungen gehen automatisch raus.
Dashboards im Kunden- oder Lieferantenportal beschreiben wir auf der Portal-Seite. Portale für Kunden, Partner und Lieferanten
Woran merken Sie, dass ein Ablauf hängt, bevor der Kunde anruft?
Prozessmonitoring, auch Process Monitoring genannt, beobachtet laufende Abläufe: Aufträge, Tickets, Schadensfälle, Lieferungen. Es misst, wie lange jeder Schritt dauert, wo Vorgänge warten und welche Fristen bald ablaufen. Das Dashboard zeigt den Stand, eine Warnung geht per Mail oder Chat raus, bevor eine Frist reißt.
Durchlaufzeiten und Wartezeiten
Wie lange ein Vorgang an jeder Station liegt. Staut es sich immer an derselben Stelle, sehen Sie den Engpass.
Fristen und Zusagen
Für Reaktionszeiten, Lieferzusagen oder gesetzliche Fristen legen Sie Schwellen fest. Wird eine knapp, meldet sich das System.
Abweichungen
Feste Regeln melden, was außerhalb der Norm liegt. Wo Regeln nicht reichen, kann ein statistisches Verfahren aus den bisherigen Daten lernen, was normal ist. Ob das bei Ihnen trägt, prüfen wir an Ihren Daten.
Die Daten dafür stehen meist schon in Ihren Systemen, als Zeitstempel in ERP, CRM oder Ticketsystem. Aus ihnen lässt sich auch nachzeichnen, wie ein Ablauf tatsächlich läuft, im Unterschied zu dem, wie er auf dem Papier steht. Das nennt man Process Mining.
Ein Beispiel: Für einen Hersteller und Vermieter von Baumaschinen sieht der Vermieter den Status jeder Maschine in Echtzeit und bekommt ein Reporting zu Nutzung und Auslastung.
Monitoring zeigt, wo ein Ablauf hängt. Den Ablauf selbst zu verbessern oder zu automatisieren ist der nächste Schritt. Prozesse finden und automatisieren
Wie kommen Daten aus ERP, CRM und Tabellen an eine Stelle?
Über eine Datenstrecke, im Fachjargon ETL: Extract, Transform, Load, also Daten abholen, bereinigen und in ein gemeinsames Format bringen, dann ablegen. Ziel ist meist ein Data Warehouse, eine zentrale Datenbank nur für Auswertungen, damit Ihre laufenden Systeme nicht darunter leiden.
Abholen
Über Schnittstellen aus ERP, CRM, Shop, Buchhaltung und Maschinen. Hat ein System keine Schnittstelle, arbeiten wir mit Datei-Exporten.
Bereinigen und zusammenführen
Doppelte Kunden zusammenlegen, Einheiten angleichen, Lücken markieren. Hier entscheidet sich, ob man den Zahlen später traut.
Kennzahlen festlegen
Jede Kennzahl ist einmal beschrieben: woraus sie berechnet wird und welches System für welche Daten führend ist.
Laufen lassen und überwachen
Die Strecke läuft nach Zeitplan oder bei jedem neuen Datensatz. Bricht ein Lauf ab, bekommt jemand Bescheid.
Für einfache Datenflüsse zwischen wenigen Systemen reicht oft ein Workflow in n8n. n8n-Agentur: Abläufe automatisieren
Personenbezogene Daten übernehmen wir nur, soweit eine Auswertung sie braucht. Welche das sind und wer sie sehen darf, legen wir vor dem Bau fest und beschreiben es für Ihr Verarbeitungsverzeichnis.
Wann brauchen Sie Daten in Echtzeit?
Wenn eine Entscheidung in Minuten fällt: Maschinen, Fahrzeuge, Sensoren, laufende Verkäufe. Für die meisten Berichte reicht eine Aktualisierung in festen Abständen, und das ist deutlich einfacher zu betreiben. Welche Frage welchen Takt braucht, klären wir am Anfang.
Wo es schnell gehen muss, bauen wir die Strecke dafür: Geräte senden ihre Werte über MQTT, ein schlankes Protokoll für Geräte- und Sensordaten. Eine Streaming-Plattform wie Apache Kafka nimmt die Werte auf und verteilt sie, Regeln legen fest, welcher Wert an welches System geht. Im Browser kommen Live-Werte über WebSockets an, ohne dass jemand die Seite neu lädt.
Ein Beispiel: Für einen Automobilhersteller haben wir eine Java-Plattform gebaut, die interne Fahrzeugdaten per MQTT erfasst, in Microservices verarbeitet und nach festgelegten Regeln an weitere Systeme gibt. Die Daten gehen an mehrere Abteilungen des Herstellers. Monitoring und Logging zeigen laufend, wie die Plattform arbeitet.
Wie läuft ein BI-Projekt ab?
Erstgespräch
Sie schildern, welche Zahlen fehlen oder zu spät kommen und welche Systeme dahinterstehen. Kostenlos, 30 Minuten per Video.
Fragen und Quellen aufnehmen
Gemeinsam mit den Fachbereichen halten wir fest, welche Entscheidung welche Kennzahl braucht und wo die Daten dafür liegen.
Erste Strecke mit echten Daten
Wir bauen die Datenstrecke für eine Frage und ein erstes Dashboard dazu. Ihr Team prüft, ob die Zahlen stimmen.
Ihre Entscheidung
Mit dem ersten Dashboard und einer Aufwandsschätzung entscheiden Sie, welche Quellen und Ansichten als Nächstes kommen.
Was haben Sie am Ende in der Hand?
Laufende Datenstrecke
Angebunden an Ihre Quellsysteme, nach Zeitplan oder in Echtzeit, mit Meldung, wenn ein Lauf scheitert.
Dashboards je Rolle
Mit Rechten, die festlegen, wer welche Zahlen sieht.
Kennzahlenbeschreibung
Jede Kennzahl mit Quelle und Berechnung, damit alle Abteilungen dieselbe Zahl meinen.
Dokumentation und Übergabe
Aufbau und Betrieb beschrieben, dazu eine Einweisung für die Leute, die neue Auswertungen anlegen.
Warum mit uns?
Von der Quelle bis zur Anzeige
Vom Sensor im Fahrzeug bis zum Dashboard im Vertrieb: Wir haben Datenstrecken gebaut, die Daten abholen, verarbeiten und dort anzeigen, wo sie gebraucht werden.
Werkzeug nach Bedarf
Haben Sie schon ein BI-Werkzeug, das die Frage beantwortet, bauen wir die Datenstrecke dafür und kein zweites Dashboard daneben.
Seit 2015
Seit 2015 bauen wir Software, Plattformen und Apps, bisher über 100 Digital-Projekte. Einige davon entwickeln wir seit Jahren weiter.
Wo laufen Datenstrecken von uns schon?
Automobil, 2018 - 2020Kunde vertraulich
Echtzeit-Fahrzeugdaten per MQTT für einen Autohersteller
Für einen Automobilhersteller haben wir eine Java-Plattform gebaut, die interne Fahrzeugdaten per MQTT erfasst, verarbeitet und nach festgelegten Regeln an weitere Systeme gibt.
Baumaschinen, 2019 - 2023Kunde vertraulich
Vermietungsprozess für Baumaschinen per App digitalisiert
Baumaschinen werden per App gemietet und freigeschaltet. Der Vermieter sieht den Status jeder Maschine in Echtzeit und bekommt ein Reporting zu Nutzung und Auslastung.
Elektronik-Distribution, 2018 - heuteKunde vertraulich
Produktänderungen personalisiert an den Vertrieb
Für einen Distributor elektronischer Bauteile sieht jeder im Vertrieb in seinem Dashboard die Änderungen und Lieferzeiten, die sein Kundenportfolio betreffen. Die Plattform ist an CRM und ERP angebunden.
Wie fangen wir an?
Mit einem kostenlosen Erstgespräch. Sie beschreiben, welche Zahlen Ihnen fehlen und woher sie kommen müssten, und wir sagen Ihnen, wie wir es lösen würden. Reicht eine Auswertung im Werkzeug, das Sie schon haben, sagen wir Ihnen auch das.
Häufige Fragen
Was ist Prozessmonitoring?
Prozessmonitoring beobachtet laufende Abläufe wie Aufträge, Tickets oder Lieferungen und misst, wie lange jeder Schritt dauert und wo Vorgänge warten. Es zeigt den Stand in einem Dashboard und meldet sich, bevor eine Frist reißt oder wenn ein Wert außerhalb der Norm liegt. Die Daten dafür stehen meist schon als Zeitstempel in ERP, CRM oder Ticketsystem. Anders als eine einmalige Prozessanalyse läuft das Monitoring dauerhaft mit.
Eigenes Dashboard oder BI-Tool?
Wenn Ihre Daten in Tabellenform vorliegen und übliche Diagramme reichen, ist ein BI-Werkzeug wie Power BI, Tableau oder Metabase oft der günstigere Weg, vor allem, wenn Sie eines schon haben. Dann bauen wir die Datenstrecke dafür. Ein eigenes Dashboard lohnt sich, wenn es Teil Ihrer Anwendung sein soll, wenn Ihre Kunden es mit eigenem Zugang nutzen, wenn Daten live ankommen oder wenn die Darstellung über Standarddiagramme hinausgeht.
Wie kommen Daten aus mehreren Systemen zusammen?
Über eine Datenstrecke, im Fachjargon ETL: Die Daten werden über Schnittstellen aus ERP, CRM und anderen Systemen abgeholt, bereinigt, in ein gemeinsames Format gebracht und meist in einem Data Warehouse abgelegt, einer Datenbank nur für Auswertungen. Hat ein System keine Schnittstelle, arbeiten wir mit Datei-Exporten. Welches System für welche Daten führend ist und wie jede Kennzahl berechnet wird, legen wir vorher gemeinsam fest.
Geht das in Echtzeit?
Ja, wenn die Entscheidung es braucht, etwa bei Maschinen, Fahrzeugen oder laufenden Verkäufen. Geräte senden ihre Werte dann über MQTT, eine Streaming-Plattform verteilt sie, das Dashboard zeigt sie live. So haben wir es für einen Automobilhersteller gebaut. Für die meisten Berichte reicht eine Aktualisierung in festen Abständen, etwa stündlich oder nachts. Das ist einfacher und günstiger zu betreiben.
Welche Zahl hätten Sie gern jeden Morgen vor sich?
30 Minuten mit Daniel Neumann, kostenlos, per Video. Wir sprechen über Ihr Vorhaben und geben Ihnen Feedback, wie wir es lösen würden.
Nächste freie Termine mit Daniel